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Bastian Hauck segelt wieder Title: Bastian Hauck segelt wieder
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abgelegt im Archiv Aktionen von Matt am 30.06.09

Bastian Hauck segelt wieder
Nachdem sich der Berliner Bastian Hauck im letzten Jahr seinen persönlichen Traum von grenzenloser Freiheit auf einem Törn über Polen in das Baltikum, nach Russland, Finnland, Schweden und Dänemark nach Schleswig verwirklicht hat, ist der 30jährige Segler seit Sonntag wieder unterwegs.

Und wieder ist es eine große Runde, zu der der Folke-Segler vom ASV aus aufbricht: "Dieses Mal soll mich die Route über Gotland, Aland, Haparanda, Stockholm und über den Göta-Kanal nach Göteborg führen", erläutert Hauck, der erste Segelluft auf dem 6,5 KR-Schiff der Eltern schnupperte. Weiter geht´s über Oslo und Risör nach Skagen und zurück.

Wieder ist Hauck einhand unterwegs, getreu seinem Motto: "Segeln kann so einfach sein; dazu gehören Benzin, Wasser und Essen - und der richtige Wind". Defekte Teile könne man bei Sprachbarrieren im Ausland notfalls auch zeigen, unter Seglern verstehe man sich schließlich auch so.

Und wieder gelte: Wer mitkommen wolle, sei eingeladen. Und schon schaut Hauck auch über den Ostsee-Tellerrand hinaus: "Das nächste Mal wird es noch einen Schritt weiter gehen. Dorthin, wo es kälter ist als auf der Ostsee", verrät der charismatische Segler geheimnisvoll.

Nur vor einem habe der junge Mann zurzeit ein wenig Bammel. Was, wenn er unterwegs die Frau seines Lebens finden würde? Und, welch schreckliche Vorstellung, die vielleicht seine Segel-Ambitionen nicht teilt? - Aber das schließe sich eigentlich von selbst aus, lacht Hauck, um sich wieder seinem Schiff, der alten, hölzernen Tadorna zu widmen, mit der er gleich nach dem Ende der Havel-Klassik wieder tut, was er nicht lassen kann, und wovon viele ein Leben lang nur träumen werden: Losfahren. Aufbrechen. Und die Segel setzen.

Denn: Wer wisse schon, ob und wann diese Gelegenheit sich noch einmal bieten wird.

(Im September erscheint Haucks Buch "Raus ins Blaue", Delius Klasing. Im Netz unterhält Hauck auch einen Blog, in dem er regelmäßig von seinen Erlebnissen berichtet).

Foto: © H.B.Hauck, privat.

 

Master Yachting: Neues Büro in München ab August Title: Master Yachting: Neues Büro in München ab August
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abgelegt im Archiv Aktionen von Matt am 25.06.09

Master Yachting: Neues Büro in München ab August
Am 1.August 2009 eröffnet Deutschlands größter Vercharterer Master Yachting ein weiteres Büro im Landkreis München.

Kunden und interessierte Segler werden dann ihren Segelurlaub in karibische oder exotische Charterdestinationen für 2010 zusätzlich in der Filiale im Marinestore in der Würmtal-Gemeinde Planegg an der Grenze der Landkreise München und Starnberg in der Münchner Schotterebene, Schnellentschlossene bereits für das laufende Jahr, buchen können.

Das Planegger Büro von Master Yachting ist mit dem Pkw bequem erreichbar über die A 96 / B 12 / E 54, Abfahrt 36 AS Gräfeling oder Abfahrt 37 AS München Blumenau.

Weitere Bürostandorte sind nach Unternehmensangaben in Nord- und Mitteldeutschland für 2011 in Planung.

Foto: Marinestore in Planegg. (c) MY

 

Günstiges: Wassersportzubehör bei Twenga Title: Günstiges: Wassersportzubehör bei Twenga
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abgelegt im Archiv Informationen über von matt am 18.06.09

Günstig: Wassersportzubehör bei Twenga
Wassersportler, die schnell, unproblematisch und vor allem preiswert Zubehör suchen, sollten einmal bei Twenga vorbeischauen. Twenga ist eine Preissuchmaschine, die nach Betreiberaussagen mit neuester Technik darauf programmiert ist, stets den besten Preis eines Artikels zu finden.

Mit wenigen Klicks kann so einfach online verglichen - und gespart werden, etwa bei Bekleidung von Helly Hansen oder auf der Suche nach günstigen Segeljacken. Wer jedoch eher Wassersport Zubehör online kaufen möchte oder sich eher nach Kanu- und Kajakartikel umschauen möchte, der ist hier auch gut aufgehoben.

 

Ende in Sicht? Wasserpachten in Berlin Title: Ende in Sicht? Wasserpachten in Berlin
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abgelegt im Archiv Recht maritim von Matt am 16.06.09

Ende in Sicht? Wasserpachten in Berlin
Anlässlich einer Podiumsdiskussion zum Thema Ermäßigte Nutzungsentgelte für gemeinnützige Vereine am 15.Juni im Berliner Abgeordnetenhaus stellten Sven Schulz, mitglied des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, und Robert Schaddach, Mitglied im Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses, in Aussicht, dass Wassersportvereine in Berlin künftig zu bezahlbaren Konditionen bundeseigene Wasserflächen nutzen können.

Die Regelung sieht vor, dass den gemeinnützigen Wassersportvereinen eine Ermäßigung von 75 Prozent auf die nach der letzten Verwaltungsvorschrift berechneten Pachten, die für die Clubs teilweise eine Erhöhung um bis zu 400 Prozent vorsahen, gewährt wird. Außerdem kann die Anpassung in Härtefällen zusätzlich gestaffelt werden.

Die anwesenden Vertreter von 30 in Berlin ansässigen Wassersportvereinen bemängelten, dass es trotz der begrüßenswerten 75 Prozent-Regelung noch immer keine rechtswirksame Bemessungsgrundlage für die Höhe der Pachten gebe.

Der Vertreters der Wassersportkommission des Landes-Sportbundes Berlin, Rolf Bähr, riet den Vertretern der Wassersportvereine, die Angemessenheit der Pachthöhe, welche von den fordernden Behörden tatsächlich in jedem Einzelfalle nachgewiesen werden müsse, jeweils im Klagewege feststellen zu lassen.

Im Gegenzug versprach Bundestagsmitglied Swen Schulz, "dass die alten Forderungen ab sofort nicht weiter verfolgt werden, bis der Haushaltsausschuss die vorgeschlagenen Regelungen beschließt, wovon ich ausgehe".

Foto: DSV-Präsident Rolf Bähr begrüßt die neue 75 Prozent-Regelung, (c) nass-press.


 

Starke Teams: 109 Boote beim Seeshaupter Opti-Preis Title: Starke Teams: 109 Boote beim Seeshaupter Opti-Preis
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abgelegt im Archiv Regattafieber von Matt am 16.06.09

Starke Teams: 109 Boote beim Seeshaupter Opti-Preis
Unter der bewährten Wettfahrtleitung von Ernst Wunder lief am Wochenende, 13./ 14.Juni 2009, unterstützt die zweite Auflage des Opti Bayern-Cup A + B auf dem Starnberger See.

Insgesamt 109 Starter in den Gruppen Opti A (40 Teilnehmer) und Opti B (69) aus dem süddeutschen Raum, aber auch aus Sachsen, Baden-Württemberg, dem Saarland und sogar aus Wien waren angereist, um sich dem zweiten Lauf um den Opti-Bayern-Cup 2009 zu stellen. "Damit hatten wir die höchste Teilnehmer-Zahl bei Opti-Regatten bayernweit", freute sich im Anschluss an die letzte Wettfahrt am Sonntag Susanne Blankenhagen, 2.Vorsitzende des austragenden Yachtclub Seeshaupt (YCSS) e.V.

Bester Teilnehmer aus dem ausrichtenden YCSS wurde bei den Optis der Leistungsgruppe A Tom Ammann mit Platz zwei, Sieger wurde Alexandra Beck vom Segelclub Hersbruck e.V., und den dritten Platz belegte Michael Linder aus dem Seebrucker Regatta Verein e.V. Einen guten sechsten Rang belegte Verena Knoepfle, ebenfalls aus dem YCSS.

Bei den Optis B siegte nach insgesamt vier schwachwindigen und sonnigen Wettfahrten in der Seeshaupter Bucht / Starnberger See Paul Kramer vom Segelverein Oberland Seeshaupt e.V. vor Phoebe Pawlik vom Münchner Yacht-Club auf Platz zwei und Jonathan Siggelkow vom Deutschen Touring Yacht Club auf dem Bronze-Rang.

"Das war eine große Herausforderung, denn die gesamte Organisation lag in den Händen unseres Clubs", sagte Susanne Blankenhagen. Doch die Mühe habe sich gelohnt, und am Ende seien alle Teilnehmer gut über die Bahn gekommen. Besonders erfreut sei die YCSS-Frau gewesen, dass der ausgelobte Teampreis in der Opti-Leistungsgruppe A an den austragenden Verein am südlichen Teil des Starnberger Sees gegangen sei; der Teampreis in der Gruppe B ging an die Segler aus dem Kreis Bitterfeld.

Bei der logistischen Herausforderung erfuhren die Organisatoren Unterstützung unter anderem durch MASTER YACHTING: "Nach einem erfolgreichen Start unseres Engagements im Segelsport-Optibereich setzten wir unsere Aktivitäten nun am Starnberger See fort", sagt Charterunternehmens-Vertreter Christian Wiederer, der die Jugendaktivitäten des Cups in Zukunft dauerhaft unterstützen möchte.

Neben der Bereitstellung eines Info-Mobils stellte MASTER YACHTING zusammen mit dem Charterveranstalter Sunsail und dem Magazin Segel Journal außerdem Preise für die drei besten Optisegler jeder Gruppe in Form von Chartergutscheinen im Wert von je 150 Euro, Taschen sowie ein Magazin-Jahresabo zur Verfügung.

Foto: 109 Optis zog es am Wochenende auf den Starnberger See, (c) YCSS.


 

Komm wir segeln um die Welt: Neue Autorenedition bei BoD Title: Komm wir segeln um die Welt: Neue Autorenedition bei BoD
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abgelegt im Archiv Blue Water Cruising von Matt am 15.06.09

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"Hättest Du Lust, mit mir um die Welt zu segeln?" Beate Kammler sagte ja. Das ist 39 Jahre her. Und so segelte sie mit ihrem ersten Mann Peter Kammler von 1970 bis 1974 in dreieinhalb Jahren um die Welt, 32.000 Seemeilen in ihrem Kielwasser lassend.

Als erste Deutsche Weltumseglerin schreibt sie über ihre Erfahrungen als Frau an der Seite eines Weltumseglers. Sie spricht offen von den psychologischen Schwierigkeiten der Anpassung einer Frau an endlose Tage auf See. Sie spart die bordspezifischen Probleme nicht aus und nicht die Agressionen, die so sicher kommen wie Sturm und Flaute. Sie prägt im Zorn das aufbegehrende Wort von der Bordfrau als " Sexualproviant".

Dieses Buch räumt mit Illusionen auf und sieht der Wirklichkeit ins Gesicht. Es ist eine Gebrauchsanweisung für ein ungewöhnliches Leben zu zweit, das nach diesem Abenteuer dennoch sein Ende fand, jetzt neu aufgelegt in einer sogenannten Autorenedition bei BoD, erhältlich als Paperback oder Hardcover.

 

Opti Bayern Cup II: 100 Teilnehmer erwartet Title: Opti Bayern Cup II: 100 Teilnehmer erwartet
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abgelegt im Archiv Regattafieber von Matt am 12.06.09

Opti Bayern Cup II: 100 Teilnehmer erwartet
Als "eine der größten Regatten im süddeutschen Raum" bezeichnet Frank Bertling den zweiten Teil in der Gesamtwertung des Opti Bayern Cups, der am Sonnabend und Sonntag auf dem Starnberger See läuft. Erwartet würden etwa 100 Teilnehmer in den Leistungsgruppen A + B, so der 1.Vorsitzende des Yachtclub Seeshaupt (YCSS) e.V., welcher Ausrichter der Regatta ist.

Bei den insgesamt vier geplanten Wettfahrten (1 Streicher) in der Bucht von Seeshaupt geht es am 13 und 14.Juni für die Jüngstensegler aus dem gesamten süddeutschen Raum neben der möglichst guten Platzierung auch um wichtige Ranglistenpunkte für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

"Erstmals werden wir beim Opti Cup am Starnberger See auch eine sogenannte Wasser-Jury in den Begleitbooten haben, deren Aufgabe es unter anderem sein wird, unerlaubten Vortrieb, z.B. durch heimliches Wriggen, zu unterbinden", sagt Frank Bertling, dessen Club allein sieben Motorboote, darunter das Start- und Zielschiff, stellt.

Bei der logistischen Herausforderung für den YCSS erfahren die Organisatoren Unterstützung unter anderem durch die Charteragentur MASTER YACHTING: "Nach einem erfolgreichen Start unseres Engagements im Segelsport-Optibereich setzen wir unsere Aktivitäten nun am Starnberger See fort", sagt Christian Wiederer von master YACHTING, der die Jugendaktivitäten des Cups dauerhaft unterstützen möchte.

Neben der Bereitstellung eines Info-Mobils stellt MASTER YACHTING zusammen mit dem Charterveranstalter Sunsail und dem Magazin Segel Journal Preise für die drei besten Optisegler jeder Gruppe in Form von Chartergutscheinen, Taschen sowie ein Magazin-Jahresabo zur Verfügung.

Zeitablauf des Opti Bayern Cups am Starnberger See: Steuermannsbesprechung Samstag 10.30 Uhr, Auslaufbereitschaft zur ersten Wettfahrt 11 Uhr. Letzte Startmöglichkeit Sonntag 15 Uhr.

Foto: Optis auf dem Starnberger See vor dem YCSS, (c) Club.

 

Panerai Challenge Antibes: Das Duell der alten Damen Title: Panerai Challenge Antibes: Das Duell der alten Damen
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abgelegt im Archiv Classic Cruising von Matt am 12.06.09

Panerai Challenge Antibes: Das Duell der alten Damen
Zunächst lief alles wie geschmiert auf der stolzen Segelyacht Moonbeam IV. Der 1914 von William Five junior für den Briten Charles Plumtree Johnson gezeichnete, 35 Meter über Alles lange Gaffelkutter hat Klüver, Vorsegel und Groß gesetzt und befindet sich bereits auf der Rückfahrt zur Ziellinie. Die schwimmt, gekennzeichnet durch ein vor Anker liegen-des Schiff und eine gelbe Tonne in der Form eines Tetraeders, in Sicht-weite vor dem Fort Carré, einem der Wahrzeichen des Cote d`Azur-Städtchens Antibes an der südfranzösischen Mittelmeerküste. Kurz zuvor hat das Segelschiff, das wie kaum ein anderes dieser Zeit das Geschwin-digkeits-Potential eines Racers mit dem Comfort eines Cruisers kombi-niert, die Wendemarke der Regatta vor den Stränden von Juan les Pins auf der anderen Seite des Caps mit mehreren Schiffslängen Abstand vor dem erbitterten - und einzigen - Gegner dieses Rennens, dem Schwester-schiff Moonbeam of Fife III, passiert. Die Sonne brennt über einem fast wolkenlosen, dunkelblauen Himmel, der Wind bläst mäßig aus Nordwest, die Stimmung an Bord ist gut, und die Moonbeam IV fährt mit schöner Rauschefahrt auf Halbwind-Kurs Richtung Ziel.

Dann kam der Mistral. Wie aus dem Nichts fällt der berüchtigte, kalte Mittelmeerwind, den die Einheimischen auch Aurassos nennen, wenn er sehr stark bläst, oder Cisampo, wenn er außergewöhnlich kalt weht, über die berühmte Big Class der 20er Jahre her. Er rüttelt am Rigg und zerrt an Schoten und Tuch. Das 84 Tonnen verdrängende, Teak auf Eisen ge-plankte Schiff schüttelt sich kurz, und beginnt, stark zu krängen. Mikael Créac´h wirft einen kurzen, prüfenden Blick in die Segel. Dann gibt der Skipper kurz und knapp das Kommando, die Vorsegel zu bergen. Jeremie Le Floc`h, sein 31jähriger Bootsmann, und die Vorschiffs-Crew handeln sofort. Nur Minuten später ist das weiße, im Wind schlagende Tuch ge-bändigt und an Klüverbaum und Deck gesichert. Nur mehr mit dem ge-setzten Gaffel-Groß gischtet das weiße Schiff kurze Zeit später als end-gültiger Match-Race-Sieger durchs Ziel.

Das Duell der beiden klassischen Schwestern anlässlich der Les Voiles d`Antibes vor der Cote d`Azur ist der stilvolle Paukenschlag, mit dem die diesjährige Regattaserie für klassische und die sogenannten Vintage-Yachten am Mittelmeer eröffnet wurde: Denn noch nie hatten sich die so ähnlichen, nur in Länge und Segelfläche sich auf den ersten Blick unter-scheidenden Yachten dort im direkten Wettkampf Boot gegen Boot ihre Kräfte gemessen. Doch weitere wettfahrten im Rahmen der Panerai Classic Yachts Challenge mit ähnlich spannenden Rennen folgen: Etwa die Vele d´epoca a Porto Rotondo in Italien vom 9.bis zum 13.September. Oder die vor dem französischen Cannes nur eine Woche später, vom 21.bis zum 26.September, laufenden Régates Royales. Hier geben sich die Yachten, welche in der Klassiker-Szene des Mittelmeer-Raumes Rang und Namen haben, ein Stelldichein. Darunter finden sich regelmäßig so wohlklingende Namen wie Iona, Tigris, Bona Fide, Wayward oder Lulu. Diese Yachten haben eines mit der Moonbeam of Fife III, der kleinen Schwester der "IV", gemeinsam: Alle sind älter als 100 Jahre - und dabei doch noch - oder besser: wieder - bestens in Form.

Sehen und gesehen werden, und: Sich vor allem im sportlich-fairen Wettkampf unter weißem Baumwoll-Tuch miteinander zu messen, um im Anschluss daran den Sieg - oder die Niederlage - gemeinsam zu feiern, lautet des Motto der bunten Klassiker-Festivals an der französischen und der monegassischen Süd- sowie Italiens Nordwestküste. Man kennt- und man schätzt sich. So wie die Kapitäne der beiden legendären Moon-beams. Auch wenn das Fazit der Rennserie vor dem Chateau Grimaldi, in dem sich heute ein Picasso-Museum befindet ("strong but great sailing days") aus dem Munde von Skipper Creac`h eindeutig ausfällt ("so we have won the Challenge with Moonbeam III three to one"), wird am Abend nach den Rennen doch ausgelassen zusammen gefeiert. Man gönnt den Jungs und Mädels mit der Acht auf dem Rücken den Sieg - für dieses mal. Das nächste mal werden die Karten neu gemischt. Bis dahin wird im Segler-Village am Ende des Quai Henri Rombaud auf dem Gelände des Chantier Naval getanzt, man trinkt ein Bier im Café de Porte an der Ecke Boulevard d´Aguillon / Rue Aubernon am Ancienne Porte Marine oder relaxt am nahen Plage de la Gravette. Die Schiffe verdanken ihre Namen übrigens einem Gedicht: "Weißt du, wer ich bin? Der Mondstrahl. Weißt du, woher ich komme? Schau nach oben!", schrieb der für Segelschiffe schwärmende französische Schriftsteller Guy de Maupassant. Beide Schiffe eint, neben dem romantischen Namen vor allem jedoch Eines: Ihre edle Herkunft. Beide Ausnahme-Yachten stam-men aus der für edle Linien und schnelle Schiffe berühmten William Fife & Son-Werft in Fairlie. Nur beim Aussprechen des Namens einer der kurz nach der Jahrhundertwende vom Stapel gelaufenen Yachten bekommen Klassiker-Freunde glänzende Augen. So ergeht es auch Angelo Bonati. Der Panerai-Chef unterstützt nicht nur die hochkarätig besetzte Wettfahrtserie auf dem Mittelmeer, in diesem Jahr unter anderem mit der auf 500 Exemplare limitierten Herausgabe des Yachtchronographen "Luminor 1950 Regatta Rattrapante 44 mm DLC"; seine Firma restauriert zurzeit auch einen weiteren Five-Riss, die legendäre Eilean, die der passionierte Segler bei Antigua als Wrack entdeckt hatte.

Foto: Die Moonbeam IV (links) im Duell Boot gegen Boot gegen das Schwesterschiff, die Moonbeam of Five III am 6.Juni 2009 bei der Les Voiles d`Antibes 2009, Teil der Panerai Classic Yachts Challenge, (c) nass-press.

 

Kurs Rund Bornholm: Brandenburger Frauencrew am Start Title: Kurs Rund Bornholm: Brandenburger Frauencrew am Start
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abgelegt im Archiv Regattafieber von Matt am 28.05.09

Kurs Rund Bornholm: Brandenburger Frauencrew am Start
Das erste Mal waren sie über Himmelfahrt vor Warnemünde auf der stürmischen Ostsee drei Tage und zwei Nächte ununterbrochen als Team auf dem Wasser unterwegs: Neun Frauen aus Brandenburg im Alter von 28 bis 42 Jahren stechen vom 7. bis 9. Juli in See, um die längste deutsche Streckenseeregatta "Rund Bornholm" zu meistern, einem Segelevent, an dem sich jedes Jahr über 60 Boote beteiligen.

Nachdem 1999 die erste Brandenburger Frauen-Mannschaft an den Start ging, setzt 2009 - nach zehn Jahren - wieder eine weibliche Matrosen-Crew die Segel für Brandenburg. Mit Teamgeist vertreten sie das Land und legen dafür 270 Seemeilen in drei Tagen zurück - über 500 Kilometer von Warnemünde bis Bornholm und wieder zurück.

Dem Wind, dem Wetter und den Kommandos der Skipperin ausgesetzt, sind sie auf sich allein gestellt. Sie müssen aufmerksam sein, schnell reagieren und richtig anpacken, wenn es nötig ist. "Die Ostsee ist eines der anspruchsvollsten Segelreviere überhaupt. Das wird kein Zuckerschlecken für die Mädels, aber eine der besten Erfahrungen ihres Lebens" verspricht Michael Haufe, Geschäftsführer der Firma Teamgeist GmbH aus Brandenburg, der die Segelyacht für den Törn zur Verfügung stellt.

"Es geht nicht darum, als erster ins Ziel zu segeln, sondern um das Gewinnen an ganz persönlichen Erkenntnissen", sagt der erfahrene Segler, der die regatta selbst schon zwölf Mal gesegelt ist und genau weiß, wovon er spricht.
Der Chef höchst persönlich bildet die jungen Damen für die Ostsee-Regatta aus und bereitet sie an Trainingswochenenden auf die Tour vor. Segel setzen, anluven, abfallen, auffieren - Begriffe, die bei allen Teilnehmerinnen sitzen müssen. "Die Frauen werden an ihre Grenzen stoßen, deshalb ist das Training vorher wichtig. Das Einstimmen aufeinander klappt in dieser Gruppe extrem gut. Ich hatte selten so humorvolle Teilnehmerinnen im Boot, die sehr engagiert und motiviert an die Sache herangehen", so Michael Haufe.

Weitere Trainingstermine finden am 05. - 07. Juni, 19.-21. Juni und 02.-05. Juli 2009 in Warnemünde auf der Ostsee statt. Die Crew, die bis jetzt erst aus acht Frauen besteht, sucht eine neunte Teilnehmerin zur Verstärkung der Mannschaft.

Foto: Manöver über bei sechs Windstärken: Die Frauencrew startet bei der diesjährigen Regatta Rund Bornholm, (c) nass-press.


 

Unternehmen der Wassersportbranche unterstützen Segler-Nachwuchs Title: Unternehmen der Wassersportbranche unterstützen Segler-Nachwuchs
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abgelegt im Archiv Aktionen von Matt am 18.05.09

Unternehmen der Wassersportbranche unterstützen Segler-Nachwuchs
Als einer der größten Yachtausrüster im Nordosten Deutschlands will Wendel & Rados die gemeinsame Jugendabteilung der Greifswalder Segelvereine unterstützen. Deswegen spendet das Unternehmen den Jugendlichen zwei neue Optimistenjollen.

In der gemeinsamen Jugendabteilung bündeln die vier Greifswalder Segelvereine seit langem ihre Jugendarbeit. So lernen und trainieren die Jugendlichen gemeinsam das Segeln, obwohl sie in unterschiedlichen Vereinen Mitglied sind - ein Projekt, das bislang einmalig ist in Mecklenburg-Vorpommern.

Seit 1999 ist Greifswald auch dank der besonderen Jugendarbeit Landesleistungsstützpunkt im Segeln.

Ein weiteres gelungenes Beispiel für Segelsport-Sponsoring ist der Opti-Bayern Cup: Mit 48 gemeldeten Booten bei den Optis A und 46 bei den Optis in der Gruppe B lief die Veranstaltung am vergangenen Wochenende, 16. Und 17.Mai, auf dem bayerischen Tegernsee.

In je zwei Wettfahrten am Sonnabend und am Sonntag konnten sich bei erst bewölktem, dann sonnigem Himmel und Wind aus Nord zwischen einem und drei Beaufort Tom Ammann vom YCSS vor Max Marcour und Madlen Geisler (beide HSC) bei den Optis A durchsetzen, in der Gruppe der Optimisten B gewann nach vier Voll-Wettfahrten bei einem Streicher Lina Koppany vor Julis Thomas und Christian Wolter (SCBC): Zusammen mit Joy Johanna Hrabal, die Platz sechs belegte, kommen damit drei der ersten Sechs in der Gruppe Opti B aus dem ausrichtenden Yacht-Club Bad Wiessee.

"Wir sind stolz auf den Erfolg unserer Segler und freuen uns über eine gelungene Veranstaltung", sagt Peter Kathan, Jugendleiter des Yacht-Club Bad Wiesssee (YCBW), nach beendigung der vierten und letzten Wettfahrt am Sonntag, zu der 94 Teilnehmer aus ganz Bayern angereist waren. Unter der bewährten Regattaleitung von Hannes Diefenbach und Peter Flach konnten vier Vollwettfahrten mit jeweils 2,1 bis 2,5 Seemeilen Bahnlänge gewertet werden. Ein eingespieltes Team von 25 Helfern aus dem Wiesseer Yacht-Club sorgten einmal mehr dafür, dass die Großveranstaltung gewohnt erfolgreich verlaufen ist.

Ihnen zur Seite stand in diesem Jahr erstmals Co-Sponsor Master Yachting Deutschland aus Eibelstadt (www.master-yachting.de). "Wir wollen gezielt die Segler-Jugend fördern und streben deshalb eine dauerhafte und maßgebliche Zusammenarbeit mit den Organisatoren der Wettfahrtserie an", sagt Christian Wiederer von Master Yachting. Auch beim nächsten Opti-Bayern Cup 2010 wird sich Deutschlands größter Vercharter wieder engagieren.

Erstmals im Einsatz war dabei auch das neue sogenannte Activity-Team, das in den Sommermonaten ab sofort jährlich jeweils zehn bis 15 Veranstaltungen begleiten wird: Mitarbeiter von Master Yachting werden mit einem eigens dafür hergerichteten Info-Mobil vor Ort sein, Ansprechpartner für alle Belange des Segelsportes sowie zum Thema Charter und Kaufcharter sein und mit einer Live-Übertragung dafür sorgen, dass die zahlreichen Zuschauer an Land, welche die Rennen verfolgen, stets im Bilde sind. Im Internet war etwa in beim Opti Bayern Cup 2009 Veranstaltung auf der Vereins-Website als auch auf der Homepage von Master Yachting per Webcam in Echtzeit übertragen worden.

Neben der Bereitstellung des Info-Mobils stellte Master Yachting für die drei besten Optisegler Preise in Form von Chartergutscheinen und Taschen von MARINEPOOL zur Verfügung.

Foto: Opti Bayern-Cup 2009, (c) MY Deutschland.


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