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Regattafieber
von Matt am 24.08.09

Seit 2008 tritt die Audi AG als Namensgeber der erfolgreichen Regattaserie auf. 2009 waren bei den fünf Regatten in vier Ländern dreizehn Yachten der TP 52- und erstmals auch Yachten in der etwas kleineren GP 42-Klasse am Start.
Längst fühlen sich auch America´s Cup Segler in der TP 52-Klasse heimisch. Der dreimalige Cup-Sieger Russell Coutts aus Neuseeland stellt sich der Herausforderung ebenso wie der dreimalige Olympiasieger und zweimalige America's Cup-Gewinner Jochen Schümann oder Ocean Race-Sieger Paul Cayard aus den USA.
Nicht selten entscheiden Sekunden über Sieg oder Niederlage. Die hohe Leistungsdichte beruht auf dem eng gesteckten Reglement. Alle Crews starten mit nahezu baugleichen Typen der Klasse Transpac (TP) 52. Und anders als die meisten anderen Regatten bietet der Audi MedCup pures Race-Feeling auf dem Wasser. Grund: Die Boote fahren im Fleet-Race gegeneinander - wer zuerst die Ziellinie kreuzt, ist der Sieger.
Dean Barker und Grant Dalton scheinen zu wissen, wie man dem Feld davonsegelt: Sie eilen mit ihren Neubau mit der Segel-Nummer NZL-380 im Hauptsegel beim diesjährigen Audi Med Cup von Sieg zu Sieg. Groß war die Freude an Bord des schwarzen Kohlefaser-Neubaus, als den Kiwis erstmals in der Geschichte des Cups mit dem Sieg vor Portimao ein echter Hattrick gelang. Vorerst scheint kein Team in Sicht zu sein, das die Neuseeländer auf ihrem sportlichen Vormarsch Richtung Gesamtsieg noch stoppen könnte. Doch im nächsten Jahr könnten die Karten neu gemischt werden müssen. Dann nämlich könnte endlich wieder eine deutsche Kampagne als ernst zu nehmender Gegner ganz vorne mitspielen. Denn, das gibt selbst Segellegende Dean Barker unumwunden zu: "Es geht nicht immer nur darum, zu gewinnen. Es muss auch Spaß machen".
Das Ergebnis der Portugal Trophy (vorletzte Etappe):
1. Emirates Team New Zealand (NZL), 2+3+6+3+1+3+7= 25 points
2. Artemis (SWE), 3+4+2+2+4+1,5+10= 26,5 points
3. Quantum Racing (USA), 1+1+4+8+3+6+6= 29 points
4. Bigamist (POR), 5+5+1+1+8+7,5+3= 30,5 points
5. Bribón (ESP), 6+2+3+7+8+10,5+5= 40,5 points.
Die Ergebnisse nach vier Rennen:
1. Emirates Team New Zealand (NZL), 38+27,5+28+25= 118,5 points
2. Matador (ARG), 36+47,5+42,5+44,5= 170,5 points
3. Quantum Racing (USA), 40+41,5+65+29= 175,5 points
4. Artemis (SWE), 37+62,5+49,5+26,5= 175,5 points
5. Bigamist (POR), 46+55,5+57+30,5= 189 points.
Foto: Fly Emirates Team New Zealand beim AMC 2009 vor Portimao, kurz vor ihrem dritten Etappensieg in Folge, (c) nass-press.
Permalink: Audi Med Cup: Hattrick für TNZ
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Wong
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