Begegnungen mit einer Segellegende
abgelegt im Archiv Bücherschapp von Matt am 20.02.07

Bernard Moitessier, 1925 in Indochina geboren, hat eine Vielzahl von Menschen auf der ganzen Welt beeinflusst. Seine seglerischen Leistungen und sein unabhängiger, freiheitliebender Geist haben Generationen von Jungen und Junggebliebenen zu Abenteuern auf See inspirieren können. Sein Verzicht auf Ruhm und sein Widerwille gegenüber dem Druck der Medien haben ihm genau jenen gefürchteten Rum beschert, denn er hatte sich 1969 entschieden, die erste Einhand- Regatta um die Welt - den damaligen Golden Globe - nicht zu beenden. Warum?
Eine Antwort auf diese und weitere Fragen versucht Moitessiers letzte Lebensgefährtin, Véronique Lerebours, in ihrem neuen Buch "begegnungen
mit Bernard Moitessier" zu geben: Zehn Jahre nach seinem Tod hat sie Freunde und Bekannte um ihre persönlichen Erinnerungen gebeten. Daraus ist dieses außergewöhnliche Buch entstanden. Die Sammlung persönlicher, teilweise intimer Zeugnisse zeichnet ein facettenreiches Porträt der Seglerlegende Moitessier: von der Schulzeit in den 1930er-Jahren in Saigon über seine außergewöhnlichen seglerischen Leistungen und Bootsneubauten bis hin zu seinem politischen Engagement und dem Umgang mit seiner tödlichen Krankheit. Auszüge aus den persönlichen Tagebüchern und Logbüchern Moitessiers sowie aus seinen Büchern und Briefen gewähren einen tiefen Einblick in das ungewöhnliche Leben dieses Ausnahmeseglers.
Die Fotos aus den Privatalben seiner Freunde illustrieren sein leidenschaftliches Engagement für die Weltmeere und sein Leben auf See.
272 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, mit 14 Farb- und 48 s/w- Fotos kosten 22 Euro; ISBN 978-37688-1746-2.
Weitere Informationen: www.delius-klasing.de.
Permalink: Begegnungen mit einer Segellegende
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