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blue race
von Matt am 27.06.07

Die drei Maxis, die erst eine Woche später auf den Parcours durften, holen derzeit von achtern nur mäßig auf, denn bisher konnten die Racer ihr Potential noch nicht so richtig zeigen. Die drei "Großen" haben den Starkwind verpasst, der die Flotte des ersten Starts gleich zu Anfang richtig vorangeschoben hatte. Aber auch für "Parsifal III", "Bon Bon" und "Rambler" wird noch Rauschefahrt erwartet, denn der Wind holt endlich wieder Luft. Bis zu 30 Knoten kann die theoretisch schnellste Yacht der Wettfahrt, die "Rambler" von Eigner George David dann segeln.
"Die letzten flehenden Rufe nach mehr Druck im Segel verstummen, der Wind ist wieder zurück. Alle fahren ausnahmslos wenigstens so schnell, dass es wieder beginnt, Spaß zu machen", sagt Wetterexperte Meno Schrader aus Kiel. "Den meisten Druck bekommt dabei vorab die "Outsider": 22 Knoten sind Windstärke 6, das Ganze von der Seite mit einem Windeinfallswinkel von 100 Grad, führen zu hohen Zahlen auf dem Tachometer: mit 15 bis 17 Knoten schießen sie weiter in Richtung Fair Isle auf direktem Kurs", so Schrader.
Bereits etwa 200 Seemeilen konnte Tilmar Hansen zwischen seine Elliott 52 und die auf dem Fuße folgende irische "Chieftain", von Skipper Ger O'Rourke bringen. Aber die Crew um den Kieler Admirals Cup Gewinner blickt nach vorne. Noch gut 600 Meilen sind es für die "Outsider" bis zur nächsten Bahnmarke, dem "Skroo Lighthouse" im Norden Schottlands. "Die zahmen Tage der einstelligen Bootsgeschwindigkeiten scheinen erstmal wieder vorbei. Die Logge klettert Richtung 13 Knoten. Gut zwei Tage trennen uns von dem ersten "Land in Sicht", schreibt die Crew. "Nach der kleinen Verschnaufpause sind wir alle gut gerüstet, das fire hosing (viel Wasser von vorne) zu beginnen. Am Hauptschott klebt ein Zettel mit den Wetten auf die Zielankunft. Die Spreize geht von Samstagvormittag bis Sonntagvormittag", heißt es von Bord.
Die vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) initiierte Regatta wird unter Mithilfe des New York Yacht Club (NYYC) ausgerichtet. Das HSH Nordbank blue race von Newport, Rhode Island, nach Hamburg wurde am 16. Juni 2007 in Newport (USA) gestartet.. Damit die Flotte zeitgleich in der Hansestadt ankommt, haben sich die schnellen Maxiyachten in einer zweiten Startgruppe am 23. Juni auf den Weg gemacht. Über den Atlantik führt die rund 3600 Seemeilen lange Strecke nördlich um Großbritannien bis nach Hamburg.
Informationen: www.hsh-nordbank-blue-race.com.
Foto: © Veranstalter.
Permalink: Blue Race: Kurs Schottland
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Wong
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