Hohe Meldezahlen bei Princess Sofia Trophy auf Mallorca
abgelegt im Archiv am 02.04.07
Einen Tag vor Beginn des ersten Rennens herrscht geschäftiges Treiben auf dem Gelände des Club Náutic S'Arenal, auf dessen Gelände die meisten der insgesamt 1620 Segler stationiert sind. "Wir haben es mit einem Weltmeisterschaftsfeld zu tun", meint der Bundestrainer der deutschen Laser, Klaus Lahme. Mit 158 Meldungen aus 35 Nationen sind die Laser das teilnahmestärkste Feld der Regatta.
Tobias Schadewaldt, Laser-Segler im B-Kader und Mitglied des NRV Olympic-Teams, der im letzten Jahr den 5. Platz belegte, hat sich zum Ziel gesetzt, eine konstante Serie zu segeln und angesichts der hohen Meldezahl erst einmal sichere Rennen einzufahren. Er erhofft sich trotzdem einen Platz unter den ersten 6, da er somit das erste Kriterium für eine Olympiaqualifizierung erfüllt hätte.
Roland Gäbler und Gunnar Struckmann wollen an ihre guten Leistungen der vergangenen Jahre anknüpfen und wieder einen Platz auf dem Treppchen ergattern. "Es sind ca. 20 Teams hier, die alle gewinnen könnten", sagt Roland Gäbler.
Marcus Baur und Hannes baumann, die beiden 49er-Segler des Teams, wollen ihre Leistung stabilisieren: "Wir sind zwar ganz vorne dabei, doch es schleicht sich immer mal wieder ein schlechtes Rennen ein und das möchten wir in den Griff bekommen. Unser Ziel bei dieser Regatta ist trotzdem, einen Platz unter den ersten 5 zu ersegeln", sagt Marcus Baur.
Etwas entspannter sieht die Lage für den Starbootsegler Robert Stanjek aus. Er wird mit dem NRV-Mitglied Carsten Witt segeln, nachdem er sich von Frithjof Kleen als Segelpartner aufgrund zwischenmenschlicher Probleme getrennt hat. "Wir müssen erst einmal das gemeinsame Funktionieren an Bord in den Vordergrund stellen und an unserer Technik feilen, deshalb sehe ich die Rennen ganz locker", erzählt Robert.
Wiebke Sradnick, die jüngere der beiden Surferinnen des Teams, ist seit einer Woche auf Mallorca, um zu trainieren und sich an die Wetterbedingungen zu gewöhnen. Sollte der Wind sich in den nächsten Tagen über 14 Knoten halten können, sieht Wiebke eine gute Chance unter die ersten 10 zu kommen. "Bei Gleitwind fühle ich mich recht sicher und komme auf eine gute Geschwindigkeit", sagt sie.
Informationen: www.trofeoprincesasofia.org. News auch beim Heinz-Nixdorf-Verein unter www.hnr.de.
Foto: © www.nicomartinez.com.

Tags: mallorca princess sophia cup
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