In 1185 Tagen um die Welt
abgelegt im Archiv Blue Water Cruising von Matt am 02.10.06

Zwei Berliner Segler absolvierten mit Bravour diese Anforderungen: Gestartet am 5. Juli 2003, kehrten die SVT- Mitglieder Elke Bock und Freund Wilfried Rodemann wohlbehalten und überglücklich am Sonntag an den Ausgangspunkt ihrer 1185 Tage währenden Blauwasser- Fahrt zurück.
Der "Macoma", ihrem vor 40 Jahren auf einer holländischen Werft Nähe Rotterdam gebauten Spitzgatt- Doppelender aus massivem Schiffbaustahl ist die Seetauglichkeit förmlich anzusehen. Ein ganzes Jahr lang investierten die beiden Tegeler viel Arbeit und Geld in die Überholung der Yacht, welche in den nächsten 36 Monaten ihr Zuhause werden sollte.
Dabei ist das stäbige, weißlackierte Schiffchen nur neun Meter (Rumpflänge) kurz - Genug Lebensraum für Zwei auf einem solchen Mammut- Törn? "Vertrauen ist wichtig auf Langfahrt", sagt die 46jährige Elke Bock, die als Kind auf dem Gelände des SVT laufen - und segeln lernte, mehr noch als der unverzichtbare Mindestkomfort an Bord. "Wenn "Mann" es nicht schafft, neben der autofahrenden Frau ruhig zu schlafen, sollte man von Projekten wie einer Weltumsegelung Abstand nehmen", rät ergänzend Freund Rodemann, der als gelernter Maschinenbauer für die Technik an Bord zuständig war.
Alle Törnberichte im Netz: www.svt-berlin.de. Die beiden Segler werden im Winterhalbjahr Vorträge mit Fotos im Segler- Verein Tegel und beim Trans Ocean Club halten. Info: Tel. 030-4339285).
Foto:
Die beiden Berliner Segler am 1.Oktober 2006, kurz bevor sie ihre Leinen wieder an den heimischen Stegen in Tegel festmachten. Vor drei Jahren waren sie von hier zu einer Weltumsegelung aufgebrochen.
Foto © www.nass-press.de.
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