Jollen und offene Kielboote auf der boot
abgelegt im Archiv Boots-Messen von Matt am 12.01.07

Gedacht für dem Optimisten entwachsene Jugendliche ist die O´ pen-Bic mit 4,5- qm- Segel. Beim Styling hat man die Formen en miniature von den 60- Fuß- Opens abgeschaut, mit denen Einhandsegler bei Regatten rund um die Welt segeln. Zu sehen bei Choppy Water (Halle 1, Stand D 50).
Die Skud 18 aus Singapur ist ein 5,80 m langes Segelboot mit Ballastkiel und liegt damit wesentlich stabiler im Wasser als eine Kielschwert- Jolle. Gesessen werden muss nicht auf dem Süllrand, sondern es gibt Sitze im Boot. Das macht die Skud 18 für Ältere interessant, die Starkwinde nicht mehr im Trapez ausreiten wollen - und für in ihrer Beweglichkeit Behinderte. Daher wurde die Skud 18 bereits für die Paralympics im chinesischen Quingdao ausgewählt, berichtet der Aussteller Far-East (Halle 17, Stand C 46).
Mit 9 bzw. 11,60 m Länge kommen die Brenta 30 und 38 aus Italien zwar nicht mehr im Jollenformat daher, sind aber dennoch offene und sportliche Kielboote, die von Maurizio Testuzza (technischer Direktor bei zwei America´s- Cup- Syndikaten) und Maxi Racer- Designer Luca Brenta konzipiert wurden. Der Kiel mit Ballastbombe ähnelt eher einem America´s Cupper als einer "normalen" Segelyacht. Zu sehen bei Adria Sail (Halle 16, Stand D 18).
Schlauchboot- Katamarane mit Rigg zum Segeln hat es immer wieder mal gegeben, doch meist konnten sie sich nicht am Markt behaupten. Der Smartkat aus Österreich ist ein neuer Luftikus. Aufgeblasen 4,30 m lang benötigt er zusammengelegt ein Packmaß von 30 x 30 x 180 cm (Halle 17, Stand B 12).
Kleinkreuzer sind vor allem für Binnenreviere und von Segelboot-Neulingen gefragt. Sie bieten unter Deck Platz für Wochenend-Übernachtungen und über Deck ein Cockpit für die kleine Crew.
Zwei neue Kleinkreuzer mit Kielschwert aus Polen stellt Inter-Yacht-West (Halle 16, Stand B 02) vor:
Die 5 m lange Fan 17 Balt und die 6,76 m lange Fan 23 Balt. Beide sind für Binnengewässer und küstennahe Reviere gedacht und dank variablen Tiefganges besonders für seichte Gewässer geeignet. Zudem sind sie gut zu trailern, schnell zu Wasser gelassen und aufgeriggt. In der 17er können zwei Personen in der Vorschiffskabine nächtigen, die 23er bietet sogar vier Schlafplätze unter Deck.
Die 24 Sport von Delphia (Halle 17, Stand A 20) ist in Polen schon als Einheitsklasse bei vielen Regatten am Start. Das wendige Spaßboot mit modernem Riss bietet vier sportlichen Seglern großes Potenzial. Bei einer Länge von 7,30 m hat dieser Kleinkreuzer einen Hubkiel mit einem Tiefgang von 1,60 m und eine GFK- Klappruderanlage, die das Schiff mit einem Gesamtgewicht von 850 kg über Straßen trailerbar macht.
Fahrtenyachten bieten, wie der Name schon sagt, Komfort für längere Seereisen.
Die 11,85 m lange Comfortina 39 kommt aus Schweden und ist wie die meisten Segelyachten aus diesem nordischen Land gut ausgestattet. Teakholz auf dem Deck, gerundete Steuermannsbank achtern
sowie in die Form integrierte, kleine Badeplattform im Heck sind nur ein paar Details (Comfort-Yachts, Halle 16, Stand D 58). Bei der 16,46 m langen HR 54 von Hallberg Rassy aus Schweden (Halle 16, Stand C 38), einer Segelyacht mit Mittelcockpit, öffnet die Luke im Heck nicht wie bei Motorbooten eine Beibootgarage. Sie ist vielmehr Tribut der Werft an Eigner, die sich an Bord von Segelyachten eine Badeplattform am Heck wünschen. Klappe runter per kabelloser Fernbedienung und schon lädt die Seeterrasse ein!
Die 11,30 bis 11,55 m lange Malö 37 wird mit drei verschiedenen Heck-Versionen angeboten: Negativer Standard-Spiegel mit oder ohne integrierte Badeplattform sowie die Classic- Version mit positivem Spiegel, bei der man achtern mehr Decksfläche und zusätzlichen Stauraum gewinnt. Das Konzept zielt auf anspruchsvolle Segler, die ein handliches Schiff mit sportlichen Segeleigenschaften schätzen. Segelfläche: 77,7 qm (Malö, Halle 16 Stand C 19).
Drei neue Segelyachten sind bei Jeanneau (Halle 16, Stand A 22) zu sehen, die SO 36i, SO 39i Performance und SO 39DS, zwischen 10,94 und 11,86 m lang.
Der für Unsinkbarkeit ausgeschäumten Etap 28s aus Belgien hat das italienische Design-Büro Stile Bertone Aufbauten verpasst, die einem modernen Pkw-Coupé ähneln (Etap, Halle 16, Stand B 20).
Mit der Hanse 430e (13,25 m) und 540e 16,08 m) stellt Hanse Yachts aus Greifswald (Halle 16, Stand D 21) von Judel/ Vrolijk konzipierte E- Klasse vor. Außen wirken sie minimalistisch modern und aufgeräumt, innen stecken viel Platz und Komfort. Epoxy- Rumpf, Doppelsteuerstand, offenes Heck, und verjüngendes Masttop zählen zu den Details.
Die weltweit größte Werft für in Serie gefertigte Segelyachten, Bénéteau aus Frankreich (Halle/ Stand 16/ B 42) präsentiert die 13,13 m lange Fahrtenyacht Oceanis 43. Sie ist mit zwei oder drei Schlafkabinen unter Deck zu haben, wiegt gut 9 t und gibt es in zwei Kielversionen, die 1,65 oder 2 m tief eintauchen. Die Segelfläche beträgt 93 qm. Konstruiert wurde sie von dem Konstruktionsbüro Berret Racoupeau, das Interierur hat Nauta Design entworfen.
Eine weitere Neuheit ist die von Philippe Briand konzipierte 14,98 m lange First 50, die knapp 14 t auf die Waage bringt und deren Kiel je nach Ausführung 2,40 bis 2,89 m eintaucht.
Ebenfalls aus Frankreich kommt die 13,60 m lange Allures 44, ein Rundspanter mit Integralschwert für variablen Tiefgang bis 3 m. Das Deck ist in kombinierter Aluminium-Composite-Bauweise ausgeführt. Eine Doppelruderanlage bringt volle Steuerkraft auch in flachen Gewässern und erlaubt problemloses Trockenfallen in Tidegewässern. Der Tiefgang mit hochgeklapptem Schwert beträgt gerade einmal 98 cm. Die optimierte Rumpfkonstruktion und der tief liegende Gewichtsschwerpunkt garantieren dabei das Stabilitätsniveau herkömmlicher Kielyachten. Zu sehen bei Allures Yachting / leg 2 Yachting (Halle 16, Stand D 77).
Weitere Informationen: www.boot.de.
Foto: © boot Düsseldorf
Permalink: Jollen und offene Kielboote auf der boot
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