Stoppen Algen olympische Segler?
abgelegt im Archiv Segelsport von Creative Weblogger am 03.07.08
Eine flut
aus hellgrünen Algen bereitet den Organisatoren der Olympischen Spiele in China schweres Kopfzerbrechen. Ein Drittel der Meeresfläche, wo in rund einem Monat Segelteams aus aller Welt starten sollen, ist von dem klebrigen Zeug komplett verstopft.Ärgerlicherweise gibt es kein alternatives Segelrevier, sodass die Organisatoren nun die Bürgerinnen und Bürger antreten lassen. Insgesamt 10.000 Menschen sind nun dabei, die Küsten zu säubern, weitere 1.200 Fischer- uns sonstige Boote leisten auf See ihren Dienst und auch das Militär ist mit von der Partie. Ob das indes ausreicht, erscheint derzeit fraglich, denn:
Die rund 30 Teams sind bereits in Qingdao und trainieren, aber die Sportler bleiben zunächst skeptisch. Alle fragten sich, wie die Chinesen das hinkriegen wollen, erklärt die Amerikanerin Howe diplomatisch. «Oh mein Gott», sagt Karyn Gojnich vom australischen Team. Der Grieche Andreas Kosuratopoulos sagt: «Es ist ein grüner Alptraum.»
Komisch nur, dass Qingdao ursprünglich als das ideale Segelgebiet galt. Ob die Wasserverschmutzung Schuld ist oder die warmen Südwinde, sei mal dahingestellt, solange es gelingt die Wettbewerbe stattfinden zu lassen. Denn ansonsten droht ein regelrechtes Fiasko.
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