Will anderen Frauen Mut machen: Erstling von Astrid Erdmann
abgelegt im Archiv Bücherschapp am 26.01.09

Auf einem gemeinsamen Segeltörn mit ihrer Mutter lernte Astrid Erdmann einen jungen Mann kennen. Der segel-unerfahrene, sechsundzwanzigjährige Wilfried hatte im Hafen von Gibraltar festgemacht. Nich viel später segelten Astrid und Wilfried erst gemeinsam durchs Mittelmeer und dann in den Hafen der Ehe.
Was bedeutet es überhaupt, mit einem Boot zu leben und zu reisen? Astrid Erdmann erzählt in ihrem Erstlingswerk (Delius Klasing, 288 Seiten), wie sie das Meer, die Inseln und Menschen und das Leben mit Kleinbooten erfahren hat - als junge Frau um die Welt, als Mutter mit Kind in der Südsee, aber auch ganz schlicht auf Reisen um ein paar Kaps nach Schottland, Bornholm oder innerhalb der Dänischen Südsee.
Astrid Erdmann, geboren 1945, will mit dem Buch "anderen Frauen Mut machen". Mit 24 heiratete sie den Weltumsegler Wilfried Erdmann. Und segelte mit ihm um die Erde. Weil ihr das einfache Dasein mit Booten in der puren Natur gefiel, setzte sie das Leben unter Segeln fort.
Auf die Frage, ob sie ein Seetörn verändere, antwortet Astrid Erdmann im Buch (Über mich selbst und das Meer): "Ein Seetörn verändert mich sehr. Jedenfalls segelt man nicht um die Welt und kommt nach Hause, um den Rasen zu mähen".

Tags: astrid erdmann die weltumseglerin buch neu delius klasing frau von wilfried erdmann
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