Segeln

Segeln - aber bitte mit passendem Badeanzug

abgelegt im Archiv Informationen über , Mode am 17.06.10

Segeln - aber bitte mit passendem Badeanzug
© Frankensteinnn
Ich weiß, ich weiß: normalerweise geht es beim Segeln darum, auf dem Schiff zu bleiben und nicht ins Wasser zu fallen. Doch halte ich diese Ansicht für ein wenig streng und überholt. Klar, dass es sich niemand wünscht zu kentern. Doch ebenso klar ist es, dass man hier und da auch mal Lust bekommt, über Bord zu springen und sich im Meer abzukühlen.

Als Dame von Welt oder: modebewusste Frau sollten Sie deshalb darauf achten, immer den passenden Badeanzug dabei zu haben. Von Pool und Strand sind Sie ohnehin nicht mehr wegzudenken. Und: für Frauen mit Rundungen ist der Badeanzug zudem eine gute Möglichkeit, den Körper geschickt in Bademode zu hüllen und dabei in jeder Größe phantastisch auszusehen.

Sexy Monokinis stehen schlanken Frauen natürlich auch. Hier können Sie es sogar wagen, mit verführerischen Cut-Outs alle Blicke auf sich zu ziehen. Wer eher der sportliche Typ Frau ist, findet sicher ein schönes Badeanzug-Modell von Marken wie Adidas, Arena oder Nike, die für volles Schwimmvergnügen sorgen.

Ein Schwimmanzug sollte in erster Linie bequem sein und für ein gutes Gefühl beim Schwimmen sorgen. Unter einem Strandkleid oder einem Pareo sieht der Badeanzug auch für einen ausgiebigen Strandspaziergang passend gekleidet aus. Selbst für die nahtlose Bräune muss man nicht mehr Bikini oder gar Solarium wählen, denn: es gibt auch spezielle UV-Bikinis, die die Sonnenstrahlen durch den Stoff lassen und so für ein schönes Bräunungsergebnis, selbst ohne Selbstbräuner sorgen. Genießen Sie also den Sommer - mit einem Bikini oder einem Badeanzug, Monokini oder Strandkleid, egal, ob an Deck oder im Wasser...

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All4One - Go! Neues SAILING JOURNAL erscheint pünktlich zur KiWo.

abgelegt im Archiv Bücherschapp am 12.06.10

All4One - Go! Neues SAILING JOURNAL erscheint pünktlich zur KiWo.
© TOV / R.Walch

Mit der Troféu de Portugal vom 11.bis 16.Mai startete der diesjährige AUDI MedCup Circuit, eine Regattaserie, in welcher sich traditionell das Who`s who der internationalen Seglerszene ein Stelldichein gibt. In der anspruchsvoll zu segelnden TP52-Class machen oder halten sich die besten Segler fit für den nächsten America`s Cup. Das Besondere an diesem Circuit: Erstmals ist wieder - in Zusammenarbeit mit Frankreich - ein deutscher Challenger am Start.

Der Gewinner des America`s Cups 2003 und 2007 (mit Alinghi, Schweiz), Jochen Schümann, ist zurück. Er steuert die ALL4ONE (ex Mean Machine). Und das nicht schlecht: am zweiten Wettkampf-Tag erkämpfte sich das Team um den aus Berlin stammenden dreifachen Olympiasieger gleich einen ersten Platz - und das ohne vorheriges Training. Am dritten Tag wäre fast ein dritter Platz drin gewesen. Und am Wettkampf-Sonnabend, dem vorletzten Tag der ersten Etappe, fuhr das Team mit dem GER im Groß auf der Langstrecke einen guten dritten Rang ein, welcher das Boot auf Gesamtplatz zwei katapultierte, hinter den Kiwis. Durch einen vierten und einen sechsten Platz am letzten Regattatag konnte dieses Ergebnis manifestiert werden: Deutschland belegt bei der ersten Etappe des AUDI Med Cup 2010 am Ende auf Anhieb Platz zwei!

Kein Wunder, könnte man meinen, befindet sich an Bord doch ein hochkarätiges und eingespieltes Team. Doch das allein reicht nicht aus.

Wenn das neue SAILING JOURNAL Nr.38 erscheint, startet die zweite Etappe. Austragungsort wird dann ab 15.Juni Marseille sein. Über den MedCup, die TP52-Class und die Schwierigkeit, heutzutage im Hochleistungs-Segelsport dauerhaft einen Sponsor binden zu können, sprachen die Redakteure in Cascais am Rande des Auftakt-Rennens mit ALL4ONE-Skipper Jochen Schümann - Titelstory, ab S.28.

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Sönke Roever: Weltumsegelung perfekt

abgelegt im Archiv Best of am 11.06.10

Sönke Roever: Weltumsegelung perfekt
© S.Roever

Buchautor und Fotograf Sönke Roever und Frau Judith kreuzten 400 Seemeilen nördlich der Kapverden ihr Kielwasser auf dem Weg zu den Azoren.

Seit mehr als drei Jahren ist Sönke Roever (35) zusammen mit seiner Frau Judith (33) unterwegs. Auf ihrem zehn Meter langen Segelschiff "Hippopotamus" vom Typ Gib'Sea 106 haben die beiden Aussteiger auf Zeit inzwischen über 33.000 Seemeilen zurückgelegt. Zuletzt sind sie die 1400-Seemeilen-Strecke von den Kapverden zu den Azoren gesegelt. Samstag in den frühen Morgenstunden haben sie die Marina Horta auf der Insel Faial erreicht.

"Wir haben unser Kielwasser zwar schon vor einigen Tagen rund 400 Meilen nördlich der Kapverden gekreuzt, aber da war uns nicht nach Feiern zu Mute, weil wir hoch am Wind gegen eine zwei Meter See angebolzt sind", erzählt Judith Roever. Das wird nun heute Abend im Café Sport - der weltberühmten Seglerkneipe - nachgeholt.

In den kommenden Wochen will das Ehepaar die Azoren erkunden. Auf dem Törnplan stehen neben Faial die Inseln Pico, Sao Jorge, Terceira und Sao Miguel. Mitte Juli setzen Judith und Sönke Roever zum letzten Mal die Segel zu einer Ozeanpassage. Über 1100 Seemeilen führt sie ihr Kurs dann über den Nordatlantik zu den Isles of Scilly im Südwesten Englands. Die Rückkehr nach Deutschland und die Ankunft in der Hamburger Innenstadt im City-Sporthafen ist schließlich für Samstag, den 28. August 2010 geplant.

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Kleines Vollschiff. Die Royal Louise in Berlin

abgelegt im Archiv Aktionen am 31.05.10

Kleines Vollschiff. Die Royal Louise in Berlin
© Willy Stöwer, Gemälde, 1912

Königin Luise starb jung. Gerade 34 Jahre zählte die Frau Friedrich Wilhelms III., als sie in Hohenzieritz die Augen für immer schloss. Nach Aussage ihrer Oberhofmeisterin Voß sollen die letzten geflüsterten Worte der Königin "Ich sterbe, o Jesu, mach es leicht" gewesen sein. Das war 1810. Zweihundert Jahre später segelt das nach der Königin benannte Vollschiff auf der Berliner Unterhavel wie anno dazumals.

Das im Maßstab 3 : 1 verkleinerte, originale und voll funktionsfähige Dreimast-Vollschiff ist neues maritimes Aushängeschild Berlins. Als Vorbild des Originalschiffchens dienten englische Fregatten des 18. Jahrhunderts. 1832 kam sie als Geschenk des englischen Königs nach Preußen. Bis 1918 kreuzte das Schiff auf den Potsdamer Gewässern, erst als königliche, dann als kaiserliche "Lustyacht". Eine Dampfpinasse hatte beim Wenden Unterstützung zu geben.

Der abgedankte Kaiser übergab das Schiff dem Seglerhaus "zu treuen Händen". Fortan diente es den "Wannseeaten" als Sportyacht, bis es mangels Geldes mastenlos vor Sacrow abgelegt wurde. 1934 Kauf durch die Kriegsmarine. 1935 Aufstellung auf dem Flandern-Sportplatz in Kiel. 1947 wird die kleine Fregatte abgewrackt. Der originalgetreue Nachbau geht ab 2005 vor der ehemaligen Norwegischen Matrosenstation "Kongsnaes" (Glienicker Brücke) vor Anker. Wer will, kann Mitglied im Club der "Louisianer" werden.

13 Jahre ist es her, dass die Royal Louise, Nachbau der 1831 in Woolwich vom Stapel gelaufenen gleichnamigen Lustyacht Friedrich Wilhelms III., zur Jungfernfahrt in See, sprich: in die Dahme, sticht. Als Steuermann damals mit an Bord des 24 Meter langen und dabei nur 4,4 Meter schlanken Mini-Schiffes: Lothar Voß. Mehrere Fahrten folgten 1999 und 2000. Doch von Anfang an fehlt es an einem betriebswirtschaftlich ausgerichteten Betreiberkonzept. Das Schiff schafft es nicht, dringend benötigte Gelder für Unterhaltung, Liegeplatz und Pflege einzufahren. Zuletzt dient das Schiff der ehemaligen Betreiberfirma "BTG Consult" als Firmenausflugs-Gefährt, bis auch die Insolvenz anmelden muss. Danach wird es still um die Royal Louise. Noch Anfang 2004 schaukelt der Bootsrumpf "oben ohne" auf der Dahme - und gammelt vor sich hin.

"Das brach mir fast das Herz", erinnert sich Voß, der das Schiff auf dem Gelände der Yachtwerft Berlin vor 17 Jahren zu bauen begann: "Tags wurde am Rumpf gearbeitet, nachts habe ich die Zeichnungen für den nächsten Tag erstellt", sagt Voß. Computer? "Waren viel zu teuer". So zeichnete er eben von Hand, "das ging auch einfacher". Und: "Die drei Baujahre sind mir unvergesslich", schwärmt der Mann mit den anpackenden Händen. "Maritime Kulturgeschichte Deutschlands konnte für die Nachwelt erhalten werden, gebaut wie in den letzten 50 Jahren in Deutschland nicht mehr praktiziert", freut sich Voß. Dazu zählt der Fan alter Holzschiffe neben der Herstellung des Riggs insbesondere die klassische 20 Millimeter-Karweelbeplankung des Rumpfes, der nach traditioneller Art kalfatert wurde.

Wer das Schiff besichtigen möchte, hat am 5.Juni in Berlin dazu Gelegenheit. Unter dem Motto : "ROYAL-LOUISE visits AIYCB" wird zum Abschluß der zweitägigen Regatta des American Yacht Club Berlin (Am Sandwerder 17 - 19), dem "Challenge Cup", das Vollschiff Royal Louise am Samstag nach den Wettfahrten ca. um 17.30 Uhr den Segelclub besuchen. Das Schiff steht interessierten Gästen für einen Besuch zur Verfügung. Weitere Informationen zur Geschichte der Miniatur-Fregatte im Bordbuch Berlin.

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30.Heineken-Race: Deutsche Crew vorn

abgelegt im Archiv Regattafieber am 30.05.10

30.Heineken-Race: Deutsche Crew vorn
© KH-P, H.Holtmann

Ein großartiger Erfolg gelang der deutschen Crew mit Skipper Hans-Robert Nitsche auf der 30. Heineken-Regatta in Sint Maarten: Unter allen 240 Yachten, darunter so berühmte Namen wie Peter Holmberg, Peter Isler, Gavin Brady und Yachten wie Rambler, Titan 15, Highland Fling und anderen, gewann die Crew um Nitsche den Pokal für die "Most Worthy Performance".

Nebem dem Klassensieg in "Bareboat 6" und dem "Columbus Cup" für den Sieg "Bareboat overall" auf der Dufour 455 "KH+P Let me Go" war dies ein weiteres Highlight für die deutsche Crew, die nicht aus einer eingespielten Mannschaft bestand, sondern aus einer Gruppe von Einzelbuchern, die über den Vercharterer KH+P einen 14-tägigen "Urlaubs-Regattatörn" gebucht hatten und in dieser Konstellation noch nie zusammen gesegelt waren.

Besonders eindrucksvoll war das Ergebnis der 1. Wettfahrt, bei der die Crew von Hans-Robert Nitsche der zweitplatzierten Yacht nach 5:19 Stunden einen Vorsprung von 35 Minuten absegeln konnte.

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